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Soldaten auf Zeit

Junger Mann steht vor Glasfassade und gibt etwas in sein Smartphone ein<br />

Sie sind Soldatin oder Soldat auf Zeit und wollen nach Ihrer Zeit beim Bund zurück ins zivile Erwerbsleben? Dank Ihrer Kompetenzen gibt es für Sie viele Möglichkeiten. Unerlässlich dabei: eine frühe Zielsetzung.

Manche wissen es bereits beim Start in ihre Karriere bei der Bundeswehr, andere erst zu einem späteren Zeitpunkt: Sie werden in die zivile Arbeitswelt zurückkehren - ob in den Lehrberuf, in eine Werkstatt, in die Verwaltung, in ein Unternehmen der freien Wirtschaft oder in die Selbständigkeit. Wer nach Ablauf der Verpflichtungszeit die Bundeswehr verlässt, hat meist schon einen Beruf erlernt und ist eine qualifizierte Fachkraft, verfügt über Mittlere Reife, Abitur oder einen Meisterabschluss. Derzeit umfasst die Bundeswehr circa 167.500 Berufs- und Zeitsoldaten.

Vielfältige Möglichkeiten

Die beruflichen Möglichkeiten, die sich Ihnen jetzt auftun, sind vielfältig. Während Ihrer Bundeswehrzeit sollten Sie daher konkret überlegen: Was liegt mir? Wohin möchte ich? Welche Impulse aus den Jahren als Zeitsoldat möchte ich vertiefen und weiter nutzen können? Egal, welchem Weg Sie sich im zivilen Berufsleben verschreiben möchten: Die letzten Monate oder Jahre im Dienst sollten der Planung des eigenen Berufsweges „draußen“ dienen. Es gilt, sich so zu qualifizieren, dass Sie Ihren beruflichen Wünschen folgen können.

Auf dem zivilen Arbeitsmarkt werden Sie als ehemalige Soldatin bzw. ehemaliger Soldat auf Zeit geschätzt, denn Sie zeichnen sich durch eine Vielzahl von beruflichen Kenntnissen und Fähigkeiten aus, die gefragt sind - beispielsweise durch Erfahrungen in Menschenführung und Organisation, Verantwortungsbewusstsein, Entscheidungsstärke, Belastbarkeit und Teamfähigkeit.

Um für die gewünschte Einmündungsmöglichkeit fachlich „fit“ zu werden, gehen viele Zeitsoldaten noch während ihrer Dienstzeit in eine begleitende Berufsausbildung, die aufbaut auf dem, was sie individuell mitgebracht haben. Einige Soldaten auf Zeit nehmen gegen Ende der Dienstzeit ein Studium auf, andere lassen sich umschulen. Sie sehen, Ihnen stehen zahlreiche Wege bis hin zur Existenzgründung offen.

Als Zeitsoldatin und Zeitsoldat sollten Sie alles daran setzen, Ihre persönlichen und fachlichen Fähigkeiten systematisch in Ihre Berufswegplanung einzubringen. Noch im Dienst, kann die Planung und Umsetzung des zivilen Berufsweges bis zu vier Jahre dauern. Entscheidend ist ein strukturiertes und entschlossenes Vorgehen. Das verschafft Ihnen einen gezielten Zugang zum Arbeitsmarkt, zum Start einer Ausbildung oder eines Studiums oder in eine selbständige Tätigkeit.

Erste Instanz: Der Berufsförderungsdienst (BFD) der Bundeswehr

Entscheidende Starthilfe geben die Beratungs- und Hilfsangebote des Berufsförderungsdienstes der Bundeswehr (BFD). Als Teil der Wehrverwaltung des Bundes ist die Organisation sowohl Dienstleister für die ausscheidenden Soldaten als auch für Firmen, Bildungsträger, Kammern und Verbände der Wirtschaft und Bereiche des öffentlichen Dienstes, mit denen sie kooperiert. So gibt es bundesweit zehn regionale „Beratungszentren Bundeswehr – Wirtschaft“, die eigene Projekte wie ergänzende Beratungsleistungen und spezielle Bildungsangebote entwickeln. Die Instrumente des BFD sind eine engmaschige Betreuung und Beratung und eine Begleitung über die Zeit der Ausbildung hinaus - wichtige Schritte auf dem Weg zum beruflich und sozial integrierten Leben „in Zivil“.

Der BFD besteht aus 86 Standortteams, die den Karrierecentern der Bundeswehr zugeordnet sind. Er beschäftigt insgesamt rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Zeitsoldatinnen und Zeitsoldaten, freiwillig Wehrdienst Leistende und Berufssoldaten gezielt bei ihrem Weg zurück ins zivile Berufsleben unterstützen. Dazu stellt der BFD bereits zu einem frühen Zeitpunkt der Dienstzeit und in Abhängigkeit von der Dienstdauer ein großes Kontingent an Mitteln zur Verfügung, die zur Weiterqualifizierung dienen. Das sind vor allem Aus- und Weiterbildungsangebote, aber auch gezielte Beratungen, Praktika, Coachingmaßnahmen, Schulungen oder die Nutzung einer eigenen Stellenbörse. Nutzen Sie die Angebote des BFD, um sich eine sichere berufliche Perspektive zu erarbeiten.

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