Suche EGOV-Suche starten
Header

Förderung von Arbeitsverhältnissen

Arbeitgeber können mit einem Zuschuss zum Arbeitsentgelt unterstützt werden, wenn sie förderungsbedürftige und zugewiesene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einstellen, deren Vermittlung auf dem Arbeitsmarkt aus individuellen Gründen sehr erschwert ist.

Fördervoraussetzungen:

Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind langzeitarbeitslos und sind aufgrund der in ihrer Person liegenden Vermittlungshemmnisse besonders schwer beeinträchtigt. Die Möglichkeit der Förderung setzt die Zuweisung durch das Jobcenter voraus.

Die Förderhöhe und die Förderdauer richten sich nach der Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers. 

Förderhöhe:

Die Förderung kann bis zu einer Höhe von 75 Prozent des regelmäßig gezahlten Arbeitsentgelts sowie des pauschalierten Arbeitgeberanteils am Gesamtsozialversicherungsbeitrag abzüglich der Arbeitslosenversicherung als monatlicher Zuschuss geleistet werden. Das geförderte Beschäftigungsverhältnis ist versicherungsfrei zur Arbeitslosenversicherung.

Förderdauer:

Die maximale Förderdauer beträgt 24 Monate innerhalb eines Zeitraumes von 5 Jahren.

Hinweis:

Die Förderung von Arbeitsverhältnissen ist vor dem Zustandekommen des Arbeitsverhältnisses für die zugewiesene Arbeitnehmerin, den zugewiesenen Arbeitnehmer beim zuständigen Jobcenter zu beantragen.

Ergibt sich die Notwendigkeit einer sozialpädagogischen Betreuung, können die erforderlichen Kosten auf Antrag durch das zuständige Jobcenter erstattet werden.

Bei der Förderung von Arbeitsverhältnissen handelt es sich um eine Ermessensleistung der aktiven Arbeitsförderung, über die die örtlichen Jobcenter sowohl dem Grunde nach als auch in Bezug auf Höhe und Dauer der Leistung im Rahmen der einschlägigen gesetzlichen Regelungen eigenständig und nach pflichtgemäßem Ermessen entscheiden.

Anträge zu diesen Leistungen werden nach vorangegangener Beratung von den örtlich zuständigen Jobcentern ausgegeben. Sie stehen nicht im Internet zur Verfügung.

Gesetzliche Grundlage:

§ 16e Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II)

Stand